HALLESCHES FALLPORTAL
Studie „Zur Sache“
Zur Sache. Kamera-ethnographische Beobachtungen im Grundschulunterricht Den forschenden Beobachtungen geht es um eine grundlegende Frage: Wie konstituiert sich die „Sache“ (der „Unterrichtsgegenstand“) in der Unterrichtsinteraktion? Wie also stellt sich die Sache als eine gemeinsame und geteilte (vielleicht nicht von allen, aber doch von mehreren geteilte) Aufmerksamkeit her? Wie wird die Sache als eine zu bearbeitende etabliert? Wie wird etwas zur Sache und zu welcher? Welche Repräsentationen der Sache finden wir: in Aufgaben, in Bildern, in Objekten? Wie werden diese Repräsentationen inszeniert, erläutert, gezeigt? Handelt es sich bei der Sache um etwas Feststehendes oder Dynamisches? Die Sache kann natürlich auch immateriell sein, ein Problem, eine Frage darstellen … aber auch dann müsste sie sprachlich repräsentiert sein und, zumindest wenn es sich um eine gemeinsame Sache handelt, auch beobachtbar sein. Zugänge zur Sache sollten beobachtet und empirisch differenziert werden: Ist es immer die Lehrperson, die die Sache des Unterrichts kennt, einführt, (re-)präsentiert? Können auch Schüler*innen Sachen oder Fragen ‚mitbringen‘ und zur gemeinsamen Sache des Unterrichts machen? Finden wir auch „entdeckenden Unterricht“, in dem zu Anfang noch nicht klar ist, was die Sache sein wird, und der sich als ergebnisoffene Suche beschreiben lässt? Letztlich kommt die Sache des Unterrichts in den Praktiken der…
— Fallgruppe „Die Balkenwaage“
Fallgruppe Wiegen mit Gewichtssätzen
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